Millionen-Budget für Forschung zu Postinfektiösen Erkrankungen beschlossen

Grafische Computerdarstellung eines Virus, das durch ein Mikroskop betrachet wird

Die Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen kommt. Foto: Yuichiro Chino | Getty Images

Nach der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses am 13.11.2025 steht fest: Die Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen läuft von 2026 bis 2036 und soll mit Mitteln in Höhe von insgesamt 500 Millionen Euro ausgestattet werden. Für Postinfektiöse Erkrankungen, wie Long Covid oder ME/CFS, bestehen derzeit keine wirksamen Behandlungsmöglichkeiten.

Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, freut sich über dieses Ergebnis und betont:

„Ich hoffe sehr, dass dieser Schritt dazu beiträgt, das Leid der Betroffenen und Angehörigen zu mindern. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass die Vorhaben nicht an den Bedarfen der Patientinnen und Patienten vorbei gehen. Wir brauchen partizipative Forschung. Jetzt ist das BMFTR gefordert, dies umzusetzen.“