Am 19. November 2025 war der Auftakt zur „Allianz für postinfektiöse Erkrankungen“ des Bundesminsiterium für Gesundheit (BMG) und des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung ist Teil davon.
Diskutiert wurden die zentralen Themen der Forschung und medizinischen Versorgung, aber auch gesamtgesellschaftliche Herausforderungen (z.B. die schulische Teilhabe erkrankter Kinder und Jugendlicher und die Integration von Betroffenen im Arbeitsleben).
Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, äußert sich dazu wie folgt:
„Es braucht eine konsequente Fortführung bereits begonnener und geplanter Therapiestudien. Ich bin sehr froh, dass dazu 500 Mio. Euro bereitgestellt wurden. Nur so lassen sich identifizierte Biomarker validieren und nur so kommt man irgendwann zu einer kausalen Behandlung.
Außerdem benötigen wir unbedingt flächendeckend spezialisierte Versorgungsstrukturen, wie beispielsweise Spezialambulanzen, damit Patientinnen und Patienten nicht länger in die bestehende Versorgungslücke fallen oder gar von einer Praxis zur nächsten geschickt werden.
Für den Moment wünsche ich mir für erkrankte Patientinnen und Patienten zumindest eine soziale Absicherung, und das Bemühen aller Akteure um eine Symptomlinderung und Krankheitsstabilisierung.
Ich werde mich weiterhin für die Betroffenen einsetzen. Nun ist es an den Ministerinnen, die Mittel einzusetzen.“
